Der Handel von CFDs ist über die verschiedenen
CFD-Broker nahezu rund um die Uhr möglich. Die nötigen Voraussetzungen
sind schnell erfüllt. Wichtig ist zu wissen wie die Kosten beim
Handeln entstehen und wie man Gewinne erzielt und Verluste vermeidet.
Neben den einheitlichen Gebühren bei Kauf und
Verkauf der Differenzkontrakte fallen noch Zinskosten an. Da
Anleger nur einen Bruchteil der Investitionssumme aufbringen müssen,
entstehen den Anbietern Kosten für die Finanzierung des restlichen
Teils des Investitionsbetrags. Diese geben sie an die Anleger weiter.
Die Höhe dieser Kosten richtet sich größtenteils nach
dem aktuellen Kapitalmarktzins. Je nach Anbieter werden noch bis zu
3 Prozentpunkte zusätzlich verlangt. Dieser Jahressatz wird auf
die Haltedauer des CFDs herunter gebrochen. Nur wenn ein Trader innerhalb
eines Tages kauft und verkauft, fallen keine Finanzierungskosten an.
Wer indes von fallenden Kursen ausgeht und Short-Selling betreibt,
erhält die Finanzierungskosten sogar gutgeschrieben. Sehr viele
Basiswerte
wie Devisen (Forex) und Rohstoffe sind rund um die Uhr handelbar.
Andere, wie Aktienindizes und Anleihen haben über die Heimatbörse
hinausgehende Handelszeiten.
Neben dem Spread und den Zinskosten sind noch
Handelskommissionen zu zahlen. Sie betragen je nach Anbieter zwischen
0,03 Prozent und 0,25 Prozent des Einsatzes pro Transaktion. Die Mindestkommission
liegt zwischen 5 und 12 Euro. Unterm Strich ist der Handel mit CFDs
teurer als der Handel mit Futures und Optionsscheinen, aber wesentlich
preiswerter als der klassische Börsenhandel und als das Spekulieren
mit Hebelzertifikaten. Der britische Anbieter CMC Markets verzeichnet
teilweise bis zu 6 Millionen Trades täglich.
Wenn Sie eine CFD-Position eröffnen,
dann verlangt der Broker von Ihnen nicht die Bezahlung des Kurses für
den Basiswert, sondern die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung. Das
ist die sogenannte Margin und sie wird in Prozent bezogen auf
den Kurs des Basiswerts angegeben. Der Basiswert wird oft auch Underlying
genannt und abhängig von diesem Wert verlangt der jeweilige Broker
eine vorab fixierte Margin. Für Underlyings mit einer hohen Schwankungsbreite
(Volatilität) und niedriger Liquidität werden höhere
Margins verlang als bei solchen mit niedriger Volatilität und hoher
Volatilität, bspw. DAX oder Dow Jones. Das Halten von CFDs verleiht
dem Trader kein Stimmrecht oder Anrecht auf Dividenen im Zusammenhang
mit den Referenzaktien. Es gibt keine Fristen für CFD-Kontrakte;
somit können Sie eine Kauf- oder Verkaufsposition so lange halten,
wie Sie möchten. Für alle Gelder auf Ihrem CFD-Konto werden
auf Grundlage der täglichen Cash-Position monatlich Zinsen gutgeschrieben.